MofaGP Greste
3. September 2016

Mit dem Mofa über den Acker

Der 12. Mofa Grand Prix in Leopoldshöhe fand am Samstag, den 3. September 2016, auf dem Stoppelfeld hinter dem Kindergarten in Greste statt.

Es hat schon Tradition, dass im Herbst auf den Stoppeläckern die Motoren knattern – Der MSC Lippe-West veranstaltet dann seinen Mofa Grand-Prix. Hatten die Teilnehmer in den vergangenen Jahren häufig mit Regen und Matsch zu kämpfen, galt es in diesem Jahr mit der enormem Staubentwicklung zurecht zu kommen.

Zunächst wurde die Startaufstellung in einem einstündigen Qualifying ausgefahren. Bereits hier zeichneten sich die Kräfteverhältnisse ab. Die Pole-Position sicherte sich das Team "Zündapps letzte Rache", welches allerdings außer Konkurrenz an den Start ging – da sie mit einem wassergekühlten Motor an den Start gingen.

Als kleines Highlight vor dem Rennstart gab es noch eine Einführungsrunde, angeführt vom Ural-Gespann von Luca Siekmann. Pünktlich um 16.00 wurde dann das Rennen gestartet. Direkt danach verschwand das Starterfeld in einer großen Staubwolke. Aber nicht nur die Piloten hatten unter der Staubentwicklung zu leiden, sondern auch die kleinen Motoren. Dennoch wurden die meisten Mofa trotz technischen Problemen wieder flottgemacht oder zumindest am Ende noch durchs Ziel geschoben.

Nach zwei Stunden Fahrzeit standen die Sieger fest. Die meisten Runden drehte das - auch hier in eigener Wertung - das Team "Zünapps letzte Rache". Aber nur eine Runde weniger fuhr das Team „HJT“ in der Puch-Maxi-Klasse. Sie fuhren ganze 70 Runden und nahmen ihren Verfolgern („die glorreichen Puchisten“) eine weitere Runde ab.

Da der MofaGP das letzte Rennen des ADAC Mofa-Offroad-Pokals war, wurden auch die Gesamtsieger der Serie geehrt. Und hier konnte ein Team des MSC Lippe-West ganz oben auf’s Podium klettern. Team Vespa Racing mit den Fahrern Björn Lubzyk und Tobias Kassen hatten über die Saison die meisten Punkte geholt und sich als Meister der Serie feiern lassen.

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